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Im Rausch der Bewegung. Das Werk von Walter Eberhard Loch

Sonderausstellung
vom 7. März bis 27. Mai
Kraszewski-Museum


Das Wort „Bewegung“ bezieht sich auf Leben und Werk Walter Eberhard Lochs (WEL) gleichermaßen. Geboren 1885 in Breslau, studierte er dort Kunst als Meisterschüler von Hans Poelzig, mit 28 Jahren zog er nach Berlin und zwei Jahre später nach Liegnitz. 1919 kam er nach Dresden. Hier heiratete er Dora Roth, die Tochter des bekannten Komponisten Bertrand Roth. Die Begegnung mit Mary Wigman, der berühmten Pionierin des Freien Tanzes und des Ausdrucktanzes, beeinflusste Lochs Dresdner Schaffensperiode wesentlich. Es entstanden u. a. Werke, die das Schwingen, Bewegen, Gleiten und Rasen vollkommener Körper darstellten. Das alles geschah aus tiefster Sehnsucht eines körperlich gequälten und seit seiner Kindheit behinderten Künstlers, der 1926 zudem in Dresden einen folgeschweren Motorradunfall erlitten hatte. Sechs Jahre später entschloss sich der Künstler mit seiner Familie, ein letztes Mal den Ort zu wechseln. Nach Breslau und Dresden folgte die Schaffenszeit am Bodensee.

Ein Ausstellungsprojekt des Kraszewski-Museums, des WEL-Kreises Salem e. V. in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Museum Breslau

Impressionen

Impression

Foto: Walter Eberhard Loch: Schüler der Elisabeth Wigman, Aquarell auf Pergament, um 1930

Informationen zum Museum

Kraszewski-Museum
Nordstraße 28
01099 Dresden
Internet: stadtmuseum-dresden.de/kraszewski-museum-ausstel
Mi – So, Feiertage: 13 – 18 Uhr
Mo/Di: geschlossen