Polen ohne Filter. Kieslowskis schwarzer Humor

Vortrag
Kraszewski-Museum


Als der große Moralist des polnischen Kinos wurde Kieslowski häufig im westlichen Ausland wahrgenommen. Doch seine Filme zeichnen sich ebenso durch abgründigen Witz und schwarzen Humor aus. Die frühzeitige Bewerbung um ein Grab will bürokratisch registriert werden (Refrain, 1972). Ehestreitigkeiten dokumentieren Männer am besten selbst mit der eigenen Kamera (Der Filmamateur, 1979). Und Mörder machen bei Kieslowski Werbung für amerikanische Zigaretten natürlich ohne Filter (Ein kurzer Film über das Töten, 1988). Lernen Sie Kieslowskis Humor-Theorie und Film-Praxis bei diesem Vortrag näher kennen.
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Referent: Dr. Franz Fromholzer, Universität Augsburg

Eintritt: 6 Euro / 5 Euro

Informationen zum Museum

Kraszewski-Museum
Nordstraße 28
01099 Dresden
Internet: stadtmuseum-dresden.de/kraszewski-museum-ausstel
Mi So, Feiertage: 13 18 Uhr
Mo/Di: geschlossen
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24.12. / 25.12. / 31.12.2016 und 1.1.2017 geschlossen

Korrespondierende Ausstellung

Sonderausstellung, vom 27. Februar bis 26. Juni: Die Welt aus Sicht von Krzysztof Kieslowski